35.Schwangerschaftswoche

Haben Sie für das Kleine schon ein Nest gebaut?

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Ihre Schwangerschaft ist jetzt in der 35.Schwangerschaftswoche und natürlich drehen sich Ihre Gedanken jeden Tag um die bevorstehende Geburt. Wie wird es aussehen, wie wird es sein, Ihr Baby? Und wie sieht es mit seinem „Nestchen“ aus? Haben Sie schon einen entsprechenden Platz in ihrer Wohnung. Es muss nicht unbedingt gleich ein eigenes Kinderzimmer sein. Wichtig ist ein schöner Platz für das Baby-Bettchen, ein Ort für den Wickeltisch und die Babykleidung.

Schwerpunkte in der 35.Schwangerschaftswoche

  • Methoden, die den Geburtsschmerz lindern können
  • Der Kaiserschnitt-Sectio caesarea
  • Ab der 35.Schwangerschaftswoche dreht es sich in seine endgültige Geburtslage

Methoden, die den Geburtsschmerz lindern können

35.Schwangerschaftswoche-gesund-schwanger.de-ssw35-geburtsschmerzJa, eine Geburt ist schmerzhaft. Aber keine Panik-es gibt einige schmerzstillende Methoden, um die Schmerzen vor und während der Geburt ertragbar zu machen. Sehr hilfreich können die in den Geburtsvorbereitungskursen erlernten Atemtechniken sein.

Weiterhin gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Medikamente zur Schmerzlinderung
  • Akupressur/Akupunktur
  • Homöopathische Mittel
  • Periduralanästhesie – PDA (bei besonders strapaziösen Geburten)

Am besten ist es, Sie informieren sich bereits im Vorfeld bei Ihrem Frauenarzt/Ärztin oder Ihrer Hebamme über die verschiedenen Möglichkeiten.

Ein Tipp von mir! „Sehen Sie es positiv-jede Wehe bringt Sie Ihrem Kind näher und… sie dauern ja auch nicht ewig!“ 

Der Kaiserschnitt – Sectio caesarea

Eines vorweg, auch eine Entbindung mittels Kaiserschnitt ist nicht schmerzfrei. „Wieso nicht?“, werden Sie jetzt denken, „die Entbindung erfolgt doch unter Narkose?“. Richtig, allerdings ist es eine Operation und diese ist immer mit einem gewissen Schmerz danach verbunden.

35.Schwangerschaftswoche-gesund-schwanger.de-ssw-35-kaiserschnittAktuell kommen in Deutschland ca. 30 Prozent der Kinder mittels Kaiserschnitt zur Welt. In der Regel sprechen medizinische Gründe für eine Entbindung mittels Kaiserschnitt. Ein geplanter Kaiserschnitt (primärer Kaiserschnitt) wird beispielsweise durchgeführt bei:

  • Querlage, Beckenendlage oder anderen Lageanomalien  des Babys im Bauch
  • Die Plazenta vor dem Muttermund liegt und damit eine Spontangeburt verhindert
  • Mehrlingsgeburten mit erhöhtem Risiko

Weiterhin kann es zu einem sogenannten nicht geplanten (sekundären Kaiserschnitt) kommen. Dieser erfolgt beispielsweise bei einem drohenden Sauerstoffmangel für das Baby. Die Möglichkeit eines sekundären Kaiserschnittes kann auf jede Schwangere zukommen, da sich bei jeder Entbindung Komplikationen einstellen können. Oftmals zählt in so einer Situation jede Minute, vor allem für Ihr Kind. Wie gut ist es in diesem Moment, wenn Sie bereits in der Klinik sind und nicht erst noch hingefahren werden müssen.

Ein Kaiserschnitt wird mittels eines Schnittes (waagerecht) oberhalb der Schamhaargrenze ausgeführt. Ist der Kaiserschnitt geplant, kann dieser mittels Teilnarkose (Spinalanästhesie) oder Vollnarkose ausgeführt werden. In Notsituationen wird meist eine Vollnarkose durchgeführt. In jedem Fall müssen Sie nach einem Kaiserschnitt wenigstens noch bis zu sieben Tagen in der Klinik bleiben.

Sicherlich haben Sie auch von der Möglichkeit des sogenannten Wunschkaiserschnittes gehört. Oft werden gerade Prominente in den Medien mit dieser Methode in Verbindung gebracht. Allerdings sollten Sie wissen; Es gibt mindestens ebenso viele Prominente, die Ihr Kind ohne Kaiserschnitt zur Welt bringen und auf das Geburtserlebnis nicht verzichten möchten. Allerdings ist dies natürlich keine Pressemeldung wert. Beste Beispiele hierfür sind unter anderem Steffi Graf oder Kate Winslet. Ein Kaiserschnitt ist trotz alledem eine Operation und trägt deshalb auch immer Risiken in sich.

Ab der 35.Schwangerschaftswoche dreht es sich in seine endgültige Geburtslage

gesund-schwanger-ssw-35-geburtslageFreuen Sie sich, der Geburtstermin rückt immer näher. Die meisten Babys drehen sich jetzt in die richtige Geburtslage. Sie nehmen sozusagen die Startposition ein. Langsam kommt jetzt wahrscheinlich auch so ein bisschen der „Bammel“ vor der Geburt hoch. Das ist normal und  passiert bei den meisten, zumindest bei den Erstgebärenden. Lassen Sie es ruhig zu. Lampenfieber  gehört zu einer „Premiere“ dazu.

Catrin Bünger – Frauenärztin

Das war die 35.Schwangerschaftswoche, mehr Infos in der 36.Schwangerschaftswoche.

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