Alkohol in der Schwangerschaft-Sie sollten unbedingt auf Alkohol verzichten

Alkohol in der Schwangerschaft , Drogen und Medikament, dass Sie darauf verzichten sollten, wissen Sie sicher. Dennoch möchten wir hier an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass Alkohol in der Schwangerschaft und die darin enthaltenen schädlichen Substanzen für Sie und ganz besonders für Ihr Baby ein hohe Risiko darstellen. Denn diese gehen durch Ihren Blutkreislauf direkt zu Ihrem ungeborenen Kind. Bitte verzichten ab jetzt auf liebgewordene Gewohnheiten wie das Gläschen Wein und beraten Sie die Einnahme von Medikamenten unbedingt mit Ihrer Frauenärztin/ Ihrem Frauenarzt. Und dass Drogen generell tabu sind, versteht sich sicherlich von selbst.

Denken Sie immer daran, dass Ihr Baby keine Chance hat, selbst zu entscheiden, ob es schädliche Substanzen aufnehmen möchte oder nicht. Sie tragen die Verantwortung für zwei Menschen.

Alkohol in der Schwangerschaft-gesund-schwanger.ihr-baby-trinkt-mitLesen Sie hierzu auch unsere Hinweise in Schwangerschaftswoche 10.

Was passiert meinem Baby bei Alkoholgenuss in der Schwangerschaft?

  • Auch kleinste Mengen Alkohol in der Schwangerschaft schaden Ihrem Baby, es gibt keine „Schwellendosis“. Daher sollten Sie im Interesse Ihres Kindes auf  Alkohol in der Schwangerschaft gänzlich verzichten.
  • Schäden durch Alkohol auf Ihr Ungeborenes bleiben ein Leben lang bestehen.
  • Der Alkohol geht ungefiltert über die Plazenta direkt auf Ihr Baby über. Da der winzig kleine Organismus ihn nicht so schnell abbauen kann wie Sie, verbleibt er dort wesentlich länger als in Ihrem Körper. Auf dies Weise hat der Alkohol ausreichend Zeit, massive Schäden im Körper Ihres Babys anzurichten.
  • Alkohol in der Schwangerschaft verhindert die Zellteilung, was besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel, in dem sich die Organe und Nervenzellen Ihres Babys entwickeln, zu einer Unterbrechung wichtiger Entwicklungsschritte führt.
  • Selbst kleinste Mengen (weniger als ein Glas pro Woche) führen nachweislich später zu Verhaltensstörungen (z.B. Hyperaktivität und emotionale Störungen) bei Ihrem Kind und es wird eine spätere Alkoholabhängigkeit Ihres Kindes gefördert.
  • Auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel wird durch Alkoholeinnahme die Entwicklung des Gehirns eingeschränkt.
  • Ihr Kind kommt mit sichtbaren Entwicklungsverzögerungen und kleiner als andere Kinder auf die Welt.
  • Je nach Menge des eingenommenen Alkohol im Verlaufe des Schwangerschaft weist Ihr Kind Missbildungen auf. Diese werden unter der Bezeichnung embryofetale Alkoholsyndrom (FAS) zusammengefasst. Dazu gehören die nachfolgenden Schäden: Wachstumsstörungen, Minderwuchs, neurologische Auffälligkeiten, Intelligenzmangel, charakteristische Veränderungen an Kopf und Gesicht und andere. Nur 20 % der Kinder mit FAS- Syndrom können eigenständig leben.

Liebe Schwangere, verzichten Sie unbedingt auf den Genuss von Alkohol in der Schwangerschaft!

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